Roter Neon / Paracheirodon axelrodi

Der Rote Neon gehört zur Familie der Salmler und ist wohl einer der beliebtesten Aquarienfische. Sein Verbreitungsgebiet reicht von Venezuela und Brasilien bis Kolumbien. Vor allem im Orinoco und Rio Negro sowie in deren Zuflüssen kommt er besonders häufig vor. In diesen Gebieter bevorzugt er schattige Uferstellen, meistens mit einer Tiefe von ca. 40 cm, mit sehr weichem Wasser. Der sehr muntere und friedliche Schwarmfisch wird jährlich millionenweise aus Südamerika exportiert. Der Export erfolgt hauptsächlich von Manaus und Barcelos.

Da es auch heute noch sehr viele unzugängliche Gebiete im Ver-breitungsgebiet des Roten Neon gibt, muss eine Bedrohung seines Vorkommens in freier Natur derzeit nicht befürchtet werden. Auch ist der Fang des Roten Neon zu seinem Schutz während der Laichzeit verboten! In speziellen Naturschutzprojekten wird auch auf die nachhaltige Nutzung des Roten Neon eingegangen und auf eine gerechte Bezahlung für die meist in einfachen Verhältnissen lebenden Fischfänger geachtet.

In Europa werden diese Fische von Neonzüchtern, vor allem in der Tschechischen Republik, in sehr großen Mengen gezüchtet. Ins-besondere in Nordmähren sowie in Nord- und Südböhmen wird seine Zucht aufgrund des Vorkommens von Weichwasser, welches seine Zucht und Aufzucht wesentlich erleichtert, durchgeführt.

Rote Neon können eine durchschnittliche Größe von 5 cm und bei optimalen Haltungsbedingungen ein Alter von bis zu 10 Jahren (durchschnittlich drei bis vier Jahre) erreichen. In freier Natur werden Rote Neon im Durchschnitt  nur 2,6 cm lang. Ihre Lebensdauer wird dort auf nur etwa ein Jahr geschätzt.

Der Rote Neon sollte immer in einer Gruppe von mindestens 10 - 12 Fischen gehalten werden. Die ideale Größe des Aquariums beträgt ca. 80 - 120 Liter. Das Becken sollte nicht zu intensiv beleuchtet werden. Ideal ist ein etwas dunklerer Bodengrund sowie die Verwendung einiger Schwimmpflanzen und kleinerer Amazonaspflanzen.  Die Temperatur sollte auf 22 - 24°C. eingestellt, das Wasser weich und leicht sauer sein.

Das Geschlecht ist bei diesen Fischen nicht ganz einfach zu bestimmen. Von oben betrachtet sind die Weibchen meist fülliger als männliche Neon. In der freien Natur sucht der Rote Neon Schattenplätze und laicht während der Dunkelheit. Der Rote Neon zählt zu den Freilaichern und der Laich wird über den Pflanzen abgegeben. Die sehr lichtempf-indlichen Jungfische schlüpfen nach ca. 24 Stunden und schwimmen nach ca. 1 Woche frei. Mit ca. 500 Eiern pro Laichakt ist der Rote Neon relativ produktiv. Die Zucht sollte in ausreichend großen und abge-dunkelten Becken erfolgen.

Empfehlenswert ist es, die Weibchen ein- bis zweimal wöchentlich mit lebenden oder tiefgekühlten Roten Mückenlarven zu füttern. Bei größeren Mengen und langfristiger Fütterung kann sich allerdings das Vorkommen von Schwermetallen in den Roten Mückenlarven negativ sowohl auf die Gesundheit als auch auf die Fruchtbarkeit auswirken. Als Aufzuchtfutter eigenen sich Rotatorien (Rotatorien sind Räder-tierchen in einer Größe von 0,1 bis höchstens 3 Millimeter) oder Pantoffeltierchen (Diese werden zwischen 0,05 und 0,32 mm lang). Nach einigen Tagen können auch Artemianauplien  (Eilarven von Krebstieren)verfüttert werden.
 

PAP 4/2012

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