Hausbooturlaub mit Tieren ......

Kapitän auf Zeit auf einem Hausboot als schwimmendes Appartement  - auf den schönsten Wasserstraßen Europas. Und erfreulicher-weise sind Tiere bei den meisten Bootseignern willkommen!

Ob Familien, befreundete Paare oder eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe, Platz ist je nach Hausboot für zwei bis 12 Personen. Beinahe alle Hausboote sind standartmäßig  mit Warm- und Kaltwasser, Dusche, WC, Küche, Kühlschrank, Herd, Geschirr etc. ausgestattet und haben getrennte Schlaf- und Aufenthaltskabinen.

Hausbooturlaub ist in zahlreichen Ländern wie Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Polen, Portugal meist führerscheinfrei möglich. Seit 1. Jänner 2012 gelten auch für Großbritannien vereinfachte Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen (Pet Travel Scheme).

Die meisten Reviere sind auch ohne Bootserfahrung einfach zu steuern. Hausbooturlaub ist allerdings kein Cluburlaub. Wer für seinen Urlaub einen Animateur braucht, wird mit einem Hausbooturlaub keine Freude haben. Für Kinder und Jugendliche ist diese Art des Urlaubs aber mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis. Auch Fahrräder lassen sich problemlos mit an Bord bringen und es gibt diese auch an den meisten Abfahrtsbasen zu mieten.

Je nach Revier gibt es schleusenfreie Gebiete sowie Gebiete mit automatischen oder aber auch händisch zu bedienenden Schleusen.

Pannen kommen bei Hausbooten sehr selten vor. Sollte es trotzdem einmal zu Problemen kommen genügt ein Anruf bei der Basis um für Hilfe zu sorgen!

Tipp zur Miete eines Hausbootes:

Ein Hausboot sollten Sie immer um eine Nummer größer als notwendig nehmen und dadurch vermeiden, dass sie den Salon als Schlafplatz nutzen müssen. Bei Urlaub mit dem Hund (besonders bei großen Rassen) sollten Sie darauf achten, dass Sie ein Boot wählen, das Ihrem Hund das "An Bord gehen" durch z.B. eine Badeplattform am Heck, seitlichen Ausgang oder breite Treppen leicht macht!

Südfrankreich - Canal du Midi

Mit dem Bau des 240 km langen Canal du Midi wurde im Jahre 1667 durch Pierre-Paul Riquet begonnen und waren daran bis zu 12.000 Arbeiter beteiligt, bis dieser  1681 bis Toulouse fertiggestellt wurde. Er verbindet Toulouse mit dem Mittelmeer bei Sète. Seit 1996 wird der Canal du Midi zum UNESCO-Weltkulturerbe gezählt. Für Hausboot-urlauber gehört der Canal du Midi zu den bekanntesten und beliebtesten Urlaubszielen. 

 

Der Kanal wird heute von bis zu 50.000 Urlaubern jährlich mit gemieteten Hausbooten befahren. Dafür ist eine kurze Einschulung durch den Bootsvermieter ausreichend. Auf einer Strecke von etwas mehr als 180 km sind die ehemaligen Treidelpfade erhalten, welche eine willkommene Abwechslung für Fahrradtouren oder zum Wandern bieten. Der Kanal ist äußerst fischreich und sind Karpfen, Hechte und Welse von 1 Meter Länge keine Seltenheit.  Da das Wasser durch Mikroben (Kleinstlebewesen) sehr stark belastet ist, ist das Schwimmen in den Kanälen verboten.

 

Durchschnittlich ist alle 3,8 km eine Schleuse zu passieren, wobei die kürzeste Distanz zwischen zwei Schleusen nur 105 m und die längst 53,9 km beträgt. Eine Besonderheit des Kanals ist die siebenstufige Schleusentreppe bei Béziers, in welcher Schiffe um bis zu 13,6 Meter gehoben bzw. gesenkt werden. Die Durchfahrt dauert dabei bergwärts 45 Minuten und talwärts 30 Minuten.

Eine weitere Besonderheit ist die Schleuse von Agde, in der die Schiffe um 90 Grad gedreht werden können, um über einen Nebenkanal die Stadt Agde oder über den Fluß Hérault ins Mittelmeer zu gelangen.

 

Der Kanal überbrückt eine große Anzahl von Bächen, Flüssen und Entwässerungsgräben durch gemauerte Bogenbrücken mit Drog. Der Kanaltunnel von Malpas mit einer Länge von 160 Metern war der erste Kanaltunnel der weltweit gebaut wurde.

 

Um die Verdunstung des Kanals zu verringern ließ Riquet entlang des Kanals zur Beschattung 60.000 Bäume (hauptsächlich Platanen, Pappeln, Zypressen und Pinien) anpflanzen. Zusätzlich sollten die Wurzeln die Uferböschung festigen und die abfallenden Blätter im Kanal eine Schicht bilden, die das versickern des Wassers verringert. Ein weiterer Vorteil boten die Bäume sowohl Pferden als auch Arbeitern, da diese dadurch am Treidelweg Schutz vor der Sonne fanden.

 

PAP 2/2012

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