Gedanken zum Welttierschutztag am 4. Oktober

Der Welttierschutztag geht auf eine Forderung des Schriftstellers Heinrich Zimmermann im Jahre 1924 zurück. Die erste Veranstaltung fand daraufhin am 4. Oktober 1925 statt. Fix eingeführt wurde der 4. Oktober als internationaler Tierschutztag 1931 beim Internationalen Tierschutzkongress, an dem 152 Tierschutzvereine aus 32 Ländern teilnahmen.

Dieser internationale Aktionstag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, welche durch den Menschen verursacht werden. Oft werden Nutz- und Haustiere unter schlechten Bedingungen gehalten oder vernachlässigt.  Der 4. Oktober ist auch der Namenstag von Franz von Assisi. Er galt als besonders tierliebender und gottesfürchtiger Mönch. Seiner Meinung nach war auch der kleinste Wurm ein Teil von Gottes Schöpfung und als solcher schützens- und achtenswert. Sein ganzes Leben lang predigte er, Tiere dem Menschen gleichwertig anzusehen und sah es als Pflicht für den Menschen Tiere zu schützen. 

Sollten nicht Konsumenten wie Handelsketten beim Lebensmittel-einkauf heimischen Produkten den Vorzug geben und dafür auch faire Preise zahlen? Dadurch würde die Versorgung mit Produkten aus Ländern mit schlechten Tierschutzstandart drastisch vermindert. Jedenfalls wäre es ein Zeichen für ehrlichen Tierschutz!

Sollte sich nicht jeder Tierhalter vor der Anschaffung eines Tieres über dessen Bedürfnisse informieren. Ist es nicht sträfliche Dummheit oder Gleichgültigkeit Vögel und Nagetiere in zu kleinen Käfigen, Fische in schlecht belüfteten und überfüllten Aquarien zu halten. Sollte sich nicht jeder Käufer von Tieren bewusst sein, dass viele Heimtiere sehr gesellige Tiere sind und Einzelhaltung für sie schon Tierquälerei darstellt.

Als Tierfreund sollte man sich der Verantwortung aller Tierindividuen bewusst sein. Auch dann, wenn sie uns persönlich nicht nahestehen. Muss eine Spinne totgeschlagen werden? Könnte man dieses nützliche Krabbeltier nicht einfach einfangen und unversehrt aus der Wohnung befördern? Schon vor über 150 Jahren schrieb Heinrich Heine dazu: „Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“

Würden alle Menschen beim Einkauf auf den Kauf von Eiern aus Legebatterien verzichten, wäre das Problem der Käfighühnerhaltung mit einem Schlag gelöst!

Würden Menschen auf den Kauf von Pelzerzeugnissen verzichten, gäbe es keine „Zuchtfarmen“ mit ihrer unnötigen Tierquälerei.

Leider werden auch bei der Entwicklung neuer und oft überflüssiger Kosmetikartikel und für Waren aus der Putz- und Waschmittelindustrie täglich tausende von Tieren „verbraucht“.

Ein wenig mehr Nachdenken im täglichen Leben könnte die Tierschutzarbeit sehr viel weiter bringen. Das beginnt bereits beim Einkauf!

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. - Mahatma Gandhi

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