Apothekerskink (Scincus scincus)

Apothekerskinke sind Echsen die zur Familie der Skinke gehören.  Durch ihre schwimmähnliche Fortbewegungsart werden Sie auch als Sandfische bezeich-net. Beheimatet sind Apothekerskinke in Nordafrika (Sahara) und Saudi-Arabien. Sie leben dort auf dem Sand und im Sand. Sie sind in der Lage, sich bei Gefahr und auf der Flucht vor Feinden blitzschnell im Sand zu ver-graben.  Bei starker Hitze ziehen sich die Tiere zum Schutz ebenfalls in kühlere Sandschichten zurück.

 

Die Schuppen der bis zu 20 cm groß werdenden Echse sind sehr glatt, wodurch keine Sandkörner in die Zwischenräume der Schuppen gelangen. Die Augen und Nasenöffnungen können verschlossen werden. Dies ermöglicht den Tieren ein schnelles Vorwärtskommen!

Durch Fransenschuppen, welche zwischen den Zehen angebracht sind, können diese Tiere leichter Halt finden und wird dadurch auch das Graben wesentlich erleichtert.

 

Der Körper der Apothekerskinke ist für Skinke relativ kurz und schlank. Der Schwanz dient auch als Fettreserve und macht etwa ein Drittel der Gesamtkörperlänge aus. Außerdem ist der Schwanz regenerierbar.

 

Die Schnauze dieser Tierart ist keilförmig abgeflacht. Die meist rotgelblich bis braun-gelbliche Färbung der Tiere bietet durch ihre sandähnliche Färbung eine ideale Tarnung in den von ihnen bewohnten Habitaten. Apothekerskinke lauern ihrer Beute oftmals dadurch auf, dass sie sich im Sand eingraben und bei Erschütterung blitzschnell ihre Beute erlegen.  

 

Ihren Namen haben die Apothekerskinke durch die Ihnen im Altertum zugesprochene Heilwirkung, welche ihnen angedichtet wurde, erhalten. Sehr oft wurde die Echse pulverisiert oder zu Asche verbrannt und in Apotheken verkauft. In arabischen Ländern wurde das Pulver als Aphrodisiakum verwendet. Im alten Ägypten endete die Echse oftmals als Grabbeigabe.

 

Apothekerskinke ernähren sich von Insekten und Würmern.

 

Ein entsprechendes Terrarium sollte eine Größe von mindestens 120 x 50 x 60 cm aufweisen. Als Bodengrund ist feiner Sand mit einer Mindesthöhe von 10 cm erforderlich. Die Temperatur sollte tagsüber bei 26 – 33°C (Sonnenplatz bis 40 °C.) liegen, nachts bei 20 – 24 °C.

 

Zur Paarung setzt sich das Männchen auf den Rücken des Weibchens und beißt sich im Nacken fest.  Die Paarung kann wenige Sekunden bis zu mitunter einige Minuten dauern. Wenige Wochen nach der Paarung werden 2 – 10 Eier in den Sand abgelegt.  Bei der Geburt sind die Jungtiere ca. 3,5 cm groß. 

 

Im Terrarium erreichen diese Tiere ein Alter bis zu ca. 6 Jahren.  
 

PAP 4/2012

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