Wespen (Vespinae)

Wespen (Vespinae)

Die bei uns typischen Wespen gehören zu den Papierwespen. Sie haben einen verkürzten Hinterleib und können von April bis Oktober in gesamt Mitteleuropa beobachtet werden.

 

Weltweit gibt es über 60 Arten der sozialen Faltenwespen.  An die 75.000 verschiedene Wespenarten sind weltweit bekannt. Wespen sind ein wichtiger Teil in der Nahrungskette und der Schlüssel zur Kontrolle der Insektenbevölkerung. Der Aktionsradius einer Wespe beträgt in etwa zwei km um das eigene Nest herum. Ein verschwinden der Wespen hätte katastrophale Folgen. Es würde zu einer explosionsartigen Vermehrung anderer Insekten kommen. Wespen sind auch eine wichtige Nahrungsquelle für den Wespenbussard. Aber auch Spinnen oder der Gartenrotschwanz benötigen die Wespe als Nahrung. Für die Wespenlarven eines mittleren Wespenstaates werden etwa 5000 Insekten wie Fliegen, Mücken, Blattläuse, Raupen etc. als Nahrung benötigt. Wespen spielen also eine wichtige Rolle im Ökosystem und sind für den Menschen nützlich.

 

Die bei uns am bekanntesten und gefürchtetsten Faltenwespen sind Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die gemeine Wespe (Vespula vulgaris). Diese beiden Arten werden leicht durch süße Speisen und Getränke angezogen. Diese beiden Arten bauen unterirdische Nester (Bodenwespen) oder nisten sich in dunklen Hohlräumen (z.B. Rollladenkästen) ein.

 

Wespe ist nicht gleich Wespe

 

Ein freihängendes, meist kugeliges Wespennest wird oft von friedfertigen und harmlosen Wespenvölkern bewohnt. In der Nähe des Menschen ist am häufigsten die "Sächsische Wespe" anzutreffen. Diese ernährt sich von Fliegen und anderen Insekten und zeigt wenig Interesse an Süßspeisen. Ein Wespennest - vor allem, wenn es sich um die harmlose "Sächsische Wespe" oder eine Feldwespe handelt, sollte nicht gleich vernichtet werden.     

 

Das Wichtigste bei der Begegnung mit Wespen ist, Ruhe zu bewahren. Wespen sind weder aufgeregt noch stechfreudig. Schlägt man allerdings hektisch um sich, um die Tiere zu verscheuchen, braucht man sich nicht wundern, wenn Wespen unruhig und aggressiv werden.

 

Einige Tipps im Umgang mit Wespen:

 

- Keine Manipulationen im Nestbereich vornehmen.

- Darauf achten, dass die Flugbahn der Tiere nicht unterbrochen wird.

- Einsatz von Insektengittern.

- Nicht barfuß über eine Wiese gehen.

- Kleinen Kindern nach dem Essen Mund und Hände abwischen.

- Speisen und Getränke im Freien abdecken. Achtung: Nicht direkt aus

  einer Flasche trinken.

- Speisereste sofort entfernen.

- Auf süßlich riechende Parfums und Sprays verzichten.

- Vermeiden sie rasche Bewegungen.

 

Erste Hilfe - Tipps bei Insektenstichen:

 

Für die meisten Menschen ist der Stick einer Wespe, Hornisse, Hummel, Biene etc. ungefährlich. Bei einem Stich sollte ein eventuell vorhandener Stachel mit einer Pinzette entfernt werden. Ein kalter Umschlag lindert die Schmerzen.

Wird man allerdings in den Mund bzw. Rachenraum gestochen bzw. bei Wespengift-Allergie ist sofortige medizinische Hilfe notwendig! Bei Stichen im Mund und Rachenraum sollte der Gestochene ständig Eis lutschen um eine Schwellung entgegenzuwirken. Bei allergischen Reaktionen oder dem Stich im Mund oder Rachenraum droht Erstickungsgefahr. Zur Schockbekämpfung sollte daher ein ansprechbarer Patient mit erhöhtem Oberkörper gelagert, die Kleidung gelockert und der Patient beruhigt werden.

PAP 3/2012

 

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