Verbot der Exoten-Haltung - Tierschützer - Tierbörsen - Sinn und Unsinn!

Derzeit versuchen einige Tierschutzverbände und die Politik ein generelles Verbot der Wildtier- und Exotenhaltung zu erreichen. Wir möchten daher ein wenig auf dieses Thema eingehen, und Sinn und Unsinn beleuchten und etwas zum nachdenken anregen.

Exoten sind übrigens alle Tiere, die nicht natürlich bei uns vorkommen. Das Hobby Aquaristik und Terraristik wäre damit nicht mehr zu betreiben. Auch Hamster, Wellensittich, Meerschweinchen, Chinchilla und zahlreiche weitere Tiere dürften nicht mehr gehalten werden. Viele Tierschützer bezeichnen Exotenhaltung als Tierquälerei. Dass dies eine völlig absurde Meinung ist, beweist schon alleine die Tatsache, dass die Nachzucht vieler exotischer Tiere nur unter optimalen Haltungsbedingungen möglich ist. Viele Tier- und Pflanzenarten wären heute ohne das Hobby Aquaristik, Terraristik etc. ausgestorben. Gerade in der heutigen Zeit ist jedoch der Umgang mit Tieren sowohl für Kinder als auch Erwachsene enorm wichtig.

Auch Reptilienbörsen und der Zoofachhandel stehen immer wieder in der Kritik des Tierschutzes. Gerade der Zoofachhandel kann mit einer ehrlichen und kompetenten Beratung jedoch sehr positiv sowohl für Mensch als auch Tier zu einer vernünftigen Tierhaltung beraten. Tierbörsen geben die Möglichkeit für einen umfangreichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Züchtern, Tierbesitzern und Interessierten. Eine sehr bekannte Tageszeitung in Österreich, die gerne auch über Tierschutz berichtet, lässt sich dazu hinreißen Zoofachhandlungen als „dubiose Quellen“ zu bezeichnen. Natürlich will und muss der Zoofachhandel und auch gewerbliche Börsenveranstalter wirtschaftlich arbeiten. Ich bin aber auch überzeugt davon, dass der wirtschaftliche Erfolg auf Dauer nur mit kompetenter Beratung und artgerechter Haltung und Pflege zu halten und erreichen ist! Natürlich wird es wie in jeder Branche auch „schwarze Schafe“ geben. Dieser wird man mit Sicherheit aber auch bei „seriösen (privaten) Züchtern“ finden.    

Oft wird auch mit der Angst auf die „Gefahr“ die von Exoten ausgeht, sowohl von Medien als auch Tierschützern Schlagzeile gemacht. Es passieren jedoch wesentlich mehr Unfälle/Attacken durch Hunde als durch exotische Tiere. Es lässt sich also nicht alles verbieten (auch z.B. Fahrrad fahren kann gefährlich sein), was Gefahren mit sich bringt oder bringen könnte.

Der Mensch hat bereits zu sehr wohl auch bewusst und gewollt in die Natur eingegriffen, sodass inzwischen die Haltung und Zucht von Tieren ein wesentlicher und notwendiger Beitrag ist, um die Artenvielfalt unseres Planeten zu erhalten. Ein generelles Verbot der Haltung von Exoten ist daher äußert fragwürdig und Unsinn! 

Ein generelles Verbot würde wohl nur ein Verschieben in den illegalen Bereich bewirken. Durch die Vorgabe von Haltungsrichtlinien und ein sinnvolles Meldewesen für geschützte Arten, und genau geregelte sinnvolle Haltungsbestimmungen könnte dieser Thematik mit Sicherheit besser und sinnvoller entgegengewirkt werden.

Tierschutz könnte auch bedeuten, die Zerstörung von Lebensraum, Umweltverschmutzung und Klimawandel durch den Menschen verhindern. Tierschutz könnte auch bedeuten gemeinsam statt gegeneinander zum Schutz der Tiere zu arbeiten und zu agieren. Mit etwas Vernunft und gutem Willen sollte es doch möglich sein, dass private Züchter, Zoofachhandel, Tierbörsenveranstalter und Tierschützer miteinander an sinnvollen Lösungen, Verbesserungen und Aufklärung arbeiten!  
 

PAP 1/2013

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