Kisber (Kisberer oder auch Kisberi Felver)

Bei dem Kisberer handelt es sich um eine sehr edle Halbblutrasse. Die Rasse entstand im Jahr 1853 in Kisber südlich von Budapest. Der später im königlich-ungarisches Staatsgestüt geführte Kisber basierte auf einer Angloaraberherde aus Piber sowie aus England importierten Halbblüter. Zuchtziel war es, einen leistungsstarken Halbblütern und Vollblüter zu züchten. 

 

 Dieses aus Ungarn stammende Pferd besitzt weite, flache elastische Gänge und ein gutes Springvermögen. Das Stockmaß dieser Tiere liegt um die 160 - 165 cm. Der Kopf ist ausdrucksvoll mit gut angesetztem Hals und mit kräftigen schrägen Schultern. Der Rücken ist mittellang, die Kruppe (entspricht dem Gesäß)ist schräg und gut bemuskelt, mittelstarkes trockenes Fundament mit gut markierten Gelenken. Erlaubt sind alle Grundfarben, vorwiegend zu finden sind aber Braune, Füchse und Rappen.

 

In der Vollblutzucht lieferte der Hengst "Buccaneer" zahlreiche hervorragende Nachkommen, darunter u.a. 13 Derbysieger! Der wichtigste hiervon war der Hengst mit dem bezeichnenden Namen "Kisbér". Der im Jahr 1873 geborene Vertreter seiner jungen Rasse gewann 1876 mit nur drei Jahren das englische Derby zu Epsom und den Grand Prix de Paris!

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kisber-Halbblutzucht in die Gestüte Dalmad und Savár verlegt. Ab 1989 wurde der Kisber in dem zum Staatsgut Balatonfenyyes gehörenden Gestüt Pusztaberény am Plattensee und in geringem Ausmaß im Gestüt Kadkert gezüchtet. Heute ist von diesen Zuchtstätten nur mehr sehr wenig zu sehen und es existieren die Gestüte heute als solche nicht mehr. Einige Informationen sind im Museum von Kisber zu finden.

Früher waren die Pferde von Offizieren als Reitpferde heiß begehrt . Sie dienten auch als leichte und schnelle Reit- und Kutschpferde. Die neuesten Züchtungen brachten mehr Kaliber und Größe mit sich, sodass der Kisber heute als vielseitig einsatzfähiges Reitpferd für alle Disziplinen des Turniersports seinen Namen hat. Besonders geeignet ist er für Geländeritte, Jagden und Distanzritte. Auch als Wagenpferd ist er sehr beliebt.

Diese Rasse ist auch ein ideales Freizeitpferd, sofern die nötige Erfahrung vorhanden ist. Dieses Pferd ist aufgrund seines nicht ganz einfachen Temperaments nicht für Anfänger geeignet.

PAP 2/2012

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