Hauskatze (Felis silvestris catus)

Hauskatzen werden seit über 9.000 Jahren als Haustiere gehalten und zählen zu den beliebtesten Heimtieren! Sie wurden durch den Menschen sehr schnell gezähmt und als Mäuse- und Rattenfänger eingesetzt. Beim Hund ist völlig klar, dass dieser vom Wolf abstammt. Bei unserer Hauskatze ist dies den meisten unbekannt. Zu den Verwandten der Hauskatze zählen Löwe, Tiger, Gepard, Puma, Luchs, heimische Wildkatze etc.

Unsere Hauskatze stammt übrigens auch nicht von der heimischen Wildkatze, sondern von der in Nordafrika lebenden Nubischen Falbkatze - einer schlanken Wildkatze mit beige-grauem gestreiften Fell, ab. Die Europäische Wildkatze ist übrigens ein Einzelgänger und nicht domestizierbar. (nicht zur Zähmung und zum Zusammenleben mit dem Menschen geeignet.)

 

Hauskatzen sind übrigens keine Einzelgänger sondern äußerst soziale Tiere die gerne auch in Gruppen (oft auf Bauernhöfen zu finden) leben. Auch wenn Hauskatzen oft freiwillig als Rudeltiere zusammenleben gehen sie doch alleine auf die Jagd.

Heute kommt die Hauskatze weltweit beinahe überall in den von Menschen besiedelten Gebieten vor. Leider hat dies in manchen Teilen wie z.B. in Australien und Neuseeland vermutlich auch negative Auswirkungen, da durch verwilderte Hauskatzen vermutlich auch eine Verdrängung und Bestandsgefährdung bis hin zum Aussterben von endemischen (auf ein bestimmtes Gebiet beschränkter) Tierarten stattgefunden hat und wohl auch nach wie vor stattfindet.

 

In Menschenhand erreichen Hauskatzen im Schnitt ein Alter von 12 - 15 Jahren. Einige Exemplare erreichen auch ein Alter bis zu 25 Jahren. Bei freilaufenden Katzen liegt das Durchschnittsalter wesentlich darunter und liegt je nach Gebiet im Schnitt nur zwischen 1 - 5 Jahren. Die Körperlänge der Hauskatze liegt bei etwa 50 cm und einem Gewicht zwischen meist 2,5 bis 8 kg. Die Länge des Schwanzes beträgt in etwa 25 - 30 cm. Männliche Tiere sind meist größer als weibliche Hauskatzen.

 

Mit Erreichen der Geschlechtsreife suchen männliche Tiere neue Reviere. Weibliche Tiere bleiben im "Gebiet" der Mutter und vergrößern dadurch den Rudel. Beute wird meist mit Einbruch der Dunkelheit gesucht. 

 

In Europa, Nordamerika und Australien sind die meisten Katzen gestromt und oft auch teilweiße mit weißen Flecken gezeichnet. Auf der Australischen Macquarieninsel sind 90 % der verwilderten Katzen rot oder gefleckt. Katzen können sehr anschmiegsam sein, und eine herzliche Beziehung zu ihrem Besitzer aufbauen, gleichzeitig bewahren sie ihre Unabhängigkeit und besitzen einen ausgeprägten Eigensinn.

 

PAP 4/2012

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