Blütenessenzen

Die Idee, mit Blütenessenzen zu heilen, ist uralt. Viele Naturvölker der Erde erkannten schon lange vor unserer Zeitrechnung die den Pflanzen innewohnende seelische Kraft. Viele Indianerkulturen Nordamerikas aber auch Dr. Bachs keltische Urahnen präparierten Blütenessenzen mit Hilfe des Wassers und der Sonne um gewisse Zustände von Reinheit, Gesundheit und Glückseligkeit zu erlangen.

Die Bach-Blütentherapie ist eine der vielen Naturheilmethoden welche  in der Humanheilkunde nicht mehr wegzudenken ist, doch auch in der Veterinärheilkunde hat sie sich als zuverlässiges und sanftes Heilverfahren bewährt.

Blütenessenzen in der Tierheilpraxis

 

In meiner Tierpension mit angeschlossener Tierheilpraxis die ich seit 1995 betreibe ist die Blütentherapie nicht mehr wegzudenken. Oftmals wird aber auch in einem komplexen Therapieansatz die heilende Kraft der Blüten als Zusatz mit verwendet um dem tierischen Patienten auch auf der psychischen Seite hilfreich zur Seite zu stehen.

Am liebsten arbeite ich mit den neuzeitlichen Blütenkombinationen von Frau Lang-Büttner.

Im Vordergrund steht bei einer Behandlung durch den Tierheilpraktiker immer eine gründliche Anamnese. Dabei müssen die Verhaltensauffälligkeit oder die Gesundheitsstörung durch eine sorgfältige Befragung  des Tierhalters und/oder Beobachtung des Tieres analysiert werden.

Dabei stellt man fest ob es sich nur um eine vorübergehend geringfügige Störung handelt oder ob eine chronische Erkrankung oder Verhaltensauffälligkeit zugrunde liegt.

Ebenso kann es sich um eine immer wiederkehrende Störung handeln, die möglicherweise rassebedingt ist, dann sprechen wir von einer Rassedisposition.

Durch die Behandlung eines Tieres mit Bach-Blüten wird immer eine Entwicklung in Richtung Gesundheit und Harmonie in Gang gebracht. Es ist natürlich nicht möglich einen für alle Tiere exakten Zeitraum anzugeben in dem der Patient auf die Bach-Blüten Therapie ansprechen muss. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle. Aus der Praxis ist bekannt, dass Tiere aber schneller reagieren als Menschen, da sie sich meist nicht gegen Gemütsharmonisierung und Veränderung wehren. Als Durchschnittswert aber kann jedoch gelten, dass das Tier bei regelmäßiger und konsequenter Verabreichung einer Blütenmischung innerhalb von drei bis vier Wochen eine Veränderung in seinem Verhalten aufweisen sollte.

Wenn sich keine Veränderung des Verhaltens einstellt besteht der negative Seelenzustand des Patienten  schon länger und wir brauchen noch mehr Geduld.

Wichtig!

Jede erworbene oder anerzogene Störung kann mit Hilfe der Bach - Blüten harmonisiert werden. Gleichzeitig erfordert es aber auch ein Umdenken des Besitzers oder eine Verbesserung der Haltungsbedingungen und auch oft eine grundlegende Umerziehung des Tieres, um einen bleibenden Therapieerfolg zu sichern.

Wie auch beim Menschen üblich, gibt man dem Tier die Tropfen oder Globuli viermal täglich. Man verabreicht die Globuli auf die Mundschleimhaut, seitlich ins Maul. Beim Vogel kann man bei Einzelhaltung die Tropfen ins Trinkwasser geben, ansonsten in eine Sprühflasche und das Tier mehrmals täglich ganz leicht besprühen.

Nun einige Beispiele aus meiner Praxis:

So wurden von mir zwei Katzenmädchen, die jahrelang friedlich bei einer Familie zusammengelebt hatten und sich nun auf einmal jagten und prügelten, dass die Fetzen flogen, behandelt. Die Familie hatte schon überlegt die Beiden zu trennen.

Auslöser der Aggressionen gegeneinander war ein Tierarztbesuch der einen Katze, bei der unter Narkose der Zahnstein entfernt wurde. Danach hatte die zu Hause gebliebene Gefährtin angefangen die andere  zu jagen und anzugreifen.

Es ging soweit, dass die Eine die Andere nicht einmal mehr an den Fressnapf oder aufs Katzenklo ließ und dauernd irgendwelche Dinge von Fensterbänken, Schränken, etc. geworfen waren, wenn die Besitzer nicht zuhause waren.

Die beiden Katzenmädchen bekamen die 7 NOTHELFER und die Blütenkombination GEMEINSAMKEIT  ins Trinkwasser.

Nach genau 5 Tagen war alles wieder im Lot, so als sei nichts gewesen.

Die Blütenkombination ANGST/STRESS ist bei sehr ängstlichen, schreckhaften und sensiblen Tieren anzuwenden. Die Tiere trauen sich nicht mehr alleine zu fressen, sind willensschwach, unterwürfig und meistens konfliktscheu.

Das heißt, die Katze flüchtet auf einen hohen Punkt oder eine nicht zugängliche Ecke oder der Hund versteckt sich hinter seinem Besitzer oder in einer Höhle z. B. unter einer Eckbank unter der  man den Hund auch nicht ohne weiteres herausziehen kann, ohne mit seinen Zähnen in Kontakt zu kommen.

Max ein Mischlingsrüde hat z.B. eine Angstneurose entwickelt. Alles begann damit, dass er Angst vor Männern zeigte. Er winselte, jammerte und war immer schwieriger in der Handhabung.  Einen Grund konnte die Besitzerin nicht angeben. Er wurde erstmal mit der ANGST/STRESS Kombination behandelt und später weiter mit Einzelblüten. Die Einnahme der Blüten erstreckte sich über 3 Monate.

Durch ein zusätzliches Verhaltenstraining konnte diese Auffälligkeit komplett ausgeräumt werden und ist auch seither nicht wieder aufgetreten.

Die zeitgemäßen Blütenenergien in Kombinationen sind unter  www.deutsche-bachblueten.de einzusehen und auch dort zu bestellen.

Wenn Sie eine Bach-Blüten-Therapie oder fachliche Hilfe für Ihr Tier benötigen, wenden Sie sich an einen geprüften Tierheilpraktiker in Ihrer Nähe. Sie finden unsere geprüften Tierheilpraktiker in Deutschland unter:

www.thp-verband.de


Ältester Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands seit 1931 e. V.

Hölkenbusch 11

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Tel.: 02533-919971

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www.thp-verband.de 

 

Autorin: Tierheilpraktikerin Birgit Weidacher-Bauer

PAP 1/2012

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